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Wir haben für Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Umsetzung des Hygienekonzepts der Universität Leipzig zusammengestellt, um Ihnen den Arbeitsalltag etwas zu erleichtern.

3G-Regel

Wann gilt die 3G-Regel?

Die 3G-Regel gilt für alle Präsenzlehrveranstaltungen. Weiterhin gilt die 3G-Regel für alle Veranstaltungen und Feste in Innenräumen.

Beratungen, Gremienarbeit, Bewerbungen, Dienstberatungen oder das alltägliche Dienstgeschäft fallen nicht unter diese Regel.

Darf man als Vorgesetzte:r selbstständig die 3G-Regel für Beratungen, Gremienarbeit, Bewerbungen, Dienstberatungen oder das alltägliche Dienstgeschäfte festlegen?

Nein, eine Anwendung der 3G-Regel außerhalb von Lehrveranstaltungen und Festen ist nicht möglich.

Betrifft die 3G-Regel für Präsenzveranstaltungen auch Beschäftigte?

Die 3G-Regel betrifft auch die Lehrenden in den Lehrveranstaltungen.

Kann, darf, soll oder muss der:die Vorgesetzte den 3G-Nachweis der Beschäftigten dokumentieren?

Eine Überprüfung oder Vorlage des 3G-Nachweises ist für Beschäftigte nicht erforderlich. Der oder die Vorgesetzte ist berechtigt, den 3G-Nachweis einzusehen. Eine Dokumentation "3G-Nachweis wurde erbracht" ist statthaft. Diese ist nach 4 Wochen zu vernichten. Es ist streng verboten die Art des Nachweises (geimpft, genesen oder getestet) zu dokumentieren und zu speichern.

Müssen Studierende für Sprechstunden, etc. einen 3G-Nachweis erbringen?

Nein, ein 3G-Nachweis ist nicht erforderlich.

Dürfen Lehrende den 3G-Nachweise in der Präsenzlehrveranstaltung abfragen und dokumentieren?

Lehrende dürfen in Präsenzlehrveranstaltungen die Vorlage des 3G-Nachweises verlangen und diesen einsehen. Eine Dokumentation oder Speicherung der Nachweise ist nicht statthaft.

Darf ich für meine Lehrveranstaltung die 2G-Regel bestimmen?

Die 2G-Regel ist für Universitäten und Hochschulen nicht möglich.

Nachweis Impfungen oder Genesung

Welche Personen gelten als "geimpft"?

  1. Personen mit Nachweis der Impfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache (z.B. gelber Impfpass oder in digitaler Form) mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff, bei dem nach Gabe der letzten Impfstoffdosis mindestens 14 Tage vergangen sind. Je nach Impfstoff sind für die Erlangung des vollständigen Impfschutzes eine Impfdosis (Vektor-basierter Impfstoff COVID-19 Vaccine Janssen von Janssen-Cilag International) oder zwei Impfdosen (Vektor-basierter Impfstoff Vaxzevria von AstraZeneca sowie mRNA-Impfstoff Spikevax von Moderna oder Comirnaty von BioNTech notwendig. Eine aktuelle Liste von in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoffen wie auch Informationen zur notwendigen Anzahl an Impfdosen sind auf den Internetseiten des PEI zu finden: https://www.pei.de/impfstoffe/covid-19
  2. Personen, die eine PCR-bestätigte* SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben und einmalig mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft wurden.
  3. Personen, die gesichert positiv auf SARS-CoV-2-Antikörper getestet und danach einmal mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft wurden.
  4. Personen, die einmal mit einem in der EU zugelassenen COVID-19-Impfstoff geimpft wurden, nach der ersten Impfstoffdosis eine PCR-bestätigte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben und eine weitere Impfstoffdosis erhalten haben.

Welche Personen gelten als "genesen"?

  1. Personen, die eine gesicherte SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, die weniger als 6 Monate zurückliegt. Der Nachweis einer gesicherten, durchgemachten Infektion muss durch einen PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion erfolgen. Der Tag der Testung muss erkennbar sein.
  2. Ärztliches Attest über die erfolgte Infektion auf Grundlage eines PCR-Test. Der Tag der Testung muss erkennbar sein.
  3. Ein Absonderungsbescheid (Quarantänebescheid), in dem der PCR-Test als Begründung aufgeführt ist. Der Tag der Testung muss erkennbar sein.
  4. Personen, die einmal geimpft wurden und nach der ersten Impfstoffdosis eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, die weniger als 6 Monate zurückliegt. Die Infektion muss durch einen PCR-Test zum Zeitpunkt der Infektion nachgewiesen werden.

Gilt ein SARS-CoV-2-Antikörpernachweis als Nachweis "genesen"?

Nur ein Antikörpernachweis ist nicht ausreichend. Es ist ein PCR-Nachweis erforderlich.

Nachweis Testungen

Müssen Lehrende einen Test in einer offiziellen Teststation durchführen oder ist ein Selbsttest ausreichend?

Der Test muss nicht in einer offiziellen Teststation durchgeführt werden. Es reicht der zur Verfügung gestellte Selbsttest. Der Test ist analog der Testpflicht für "Beschäftigte mit Kundenkontakt" zweimal pro Woche durchzuführen und privat formlos zu dokumentieren und für 4 Wochen aufzubewahren. Geimpfte und Genesene müssen keinen Test durchführen.

Welche Testnachweise werden von Studierenden anerkannt?

  1. Schnelltest aus einem offiziellen Testzentrum.
  2. PCR-Test aus einem offiziellen Testzentrum.
  3. Testnachweis vom Arbeitgeber. (z.B. Schulen bei Lehramtsstudierenden)
  4. Testnachweis im 4-Augenprinzip mit Selbstauskunft. (Gilt nicht für Studierende der Medizinischen Fakultät)

Wie erfolgt der Testnachweis im 4-Augenprinzip mit Selbstauskunft?

Schnelltests werden von den Fakultäten zur Verfügung gestellt. Die Testdurchführung erfolgt im privaten Bereich oder universitären Umfeld und soll durch einen zweiten Studierenden beaufsichtigt und bestätigt werden. Ein entsprechendes Testformular ist unter folgendem Link erhältlich:
Formular zur Selbstauskunft
PDF 151 KB

Der Selbsttest sollte i.d.R. Montag, Mittwoch und evtl. Freitag stattfinden, um die 48h Testgültigkeit einzuhalten. Studierende der Medizinischen Fakultät, welche keinen Nachweis eines ausreichenden SARS-CoV2 Impfschutzes oder Status der Genesung vorlegen können, müssen vor den Lehrveranstaltungen in Präsenz einen aktuellen negativen Antigen-Test (sogenannter POCT) aus einem zertifizierten Testzentrum (nicht älter als 48 Stunden) vorweisen können. Die Kontrolle der 3G-Regeln erfolgt stichprobenhaft. Ein fehlender Nachweis führt obligat zum Ausschluss von der Lehrveranstaltung.

Kontaktnachverfolgung

Wann gilt die Pflicht zur Kontaktnachverfolgung?

Die Kontaktnachverfolgung ist für alle Präsenzlehrveranstaltungen und für alle sonstigen Veranstaltungen und Feste in Innenräumen verbindlich. Beratungen, Gremienarbeit, Bewerbungen oder das alltägliche Dienstgeschäft fallen nicht unter diese Forderung.

Welche digitale Möglichkeit steht für die Kontaktdatenerfassung zur Verfügung?

Die Universität Leipzig verwendet die Event QR-Code Registrierung der Corona-Warn-App.

Wie bekomme ich den QR-Code für meinen Lehrraum?

Der QR-Code kann eigenverantwortlich über die Corona-Warn-App eines mobilen Endgerätes oder im Internet über https://www.coronawarn.app/de/eventregistration/ erzeugt werden.